Donnerstag, 26. Februar 2015

Upgrade- von der Jacke zur Weste








Es gibt immer wieder Kleidung, wovon man sich nur schwer oder auch gar nicht trennen mag. Bei Fabienne fällt ihre Softshelljacke von vor gut zwei Jahren definitiv in diese Kategorie. Sie hatte sie ja selbst mit quasi dreiviertel-Ärmeln und viel zu engem Rumpf noch getragen... so lange bis ich ihr versprochen habe, die Jacke nochmal tragbar zu machen.






Der Westenschnitt Victoria passt bestens hierfür- also war erstmal Nähte auftrennen angesagt. Leider habe ich vor lauter Arbeitseifer vergessen Fotos zu machen.... also: Saum, Seitennähte und Armeinsatz sind aufzudröseln.

Der Rücken ist beim upgrade um eine Doppelgröße (hier von 146/152 auf 158/164) weit genug, so dass der eine Armel für den Taillentunnel verschnitten werden kann.
Beim Vorderteil sind die Seitenteile neu zuzuschneiden plus das mittlere Vorderteil entsprechend der Schnittvorlage anzupassen. So können die RV-Taschen problemlos beibehalten bleiben.
Zum Schluss den Armausschnitt noch anpassen und mit Bündchen oder Jersey einfassen, Saum neu nähen und fertig.





Passend dazu hab ich ein Zoe-Shirt endlich endlich den ersten Jeanie-Rock genäht. Endlich mal wieder ein Komplettoutfit selbst genäht!! Keine Ahnung warum dieser tolle Rockschnitt es von der Doing-List bis jetzt nicht zur Maschine geschafft hatte. Er sitzt hervorragend und ist wirklich schnell genäht!



Auch im Urlaub wollte Fabienne nicht auf die Kuschelweste (hier inzwischen um einen schlichten rechte-Maschen-Schal erweitert) verzichten!!

















So sah die Jacke ursprünglich aus, Details siehe im Post von hier.













Weste: Victoria
Shirt:Zoe
Rock: Jeanie
alles farbenmix

Montag, 23. Februar 2015

Skijacke handmade for me!!



Ganz ehrlich: Ich hätte nie gedacht, dass ich mir eine Skijacke mal selbst nähen würde. Klar, die Kids sind in den vergangenen Jahren ausschließlich in selbst designten Outfits gefahren...aber ich?

Unverhofft kommt oft wie es so schön heißt: die Skihose hatte günstig den Weg zu mir gefunden - aber keine Skijacke von der Stange hat mir dazu gefallen.




Also hab ich wirklich lang über Schnitt und Stoff gegrübelt. Das Thema Stoff hatte sich dann doch schnell abgehandelt: den grauen Jackenstoff habe ich im Lagerverkauf bei BettyBarclay für kleines Geld erstanden, schwarz und weiß sind jeweils Softshellreste und zwei verschiedene Rottöne Jackenstoff (Taslan und keineAhnungmehr) haben das alles abgerundet.



Nur die Sache mit dem Schnitt war wesentlich komplizierter: kein Kaufschnitt wollte mir zu 100% zusagen bzw. hat  jeweils nur teilweise meinen Anforderungen entsprochen.




Also: selbst ist die frau!
Grundlage ist die Quinn-Softshelljacke von Florian in Gr. 176, die weiblichen Rundungen wurden vom Sylt-Jackenschnitt übernommen, Kapuze frei nach Zorian plus hohem Stehkragen.

Nach div. Passformproben war bzw. bin ich sehr zufrieden.

Ich hatte dann "einfach mal so drauflos genäht", sprich: das Design ist jeweils direkt beim nähen entstanden. Insgesamt verfügt die Jacke über sechs RV-Taschen, vier am Korpus plus zwei am Arm (einmal verdeckt für die Liftkarte).
Dazu kommt noch eine abnehmbare Kapuze, RV-Untertritt um den Fahrtwind abzuhalten, div. Paspelbänder und einige Reflektorstreifen (die breiten am rückwärtigen Ärmel sind leider nur schwer zu sehen) sowie als Farbklecks div. Federn. Gefüttert ist die Jacke mit einer Klimamembran, Thinsulate sowie fedrig passendem Baumwollstoff.






Und ganz oben auf dem Gipfel mussten dann die Fotos sein: Skier in den Schnee, Jacke darüber drapiert und los gings. Der ein oder andere vorbeifahrende Wintersportler hat mich sicher für völlig gaga gehalten *grins. Und da ich an diesem Tag mit Rucksack gefahren bin hat die Jacke einige Fältchen abbekommen.



Liebe Grüße
Silke





Dienstag, 10. Februar 2015

Füchse sind die neuen Eulen - aber viel cooler!!


Fuchsig geht es auch hier weiter!! Sehr zur Freude meines Neffen. 
Bald fahren wir gemeinsam in Urlaub - und dann braucht man(n) für die Fahrt und auch für dort einen obercoolen und lässigen Jogger.

Das allerbeste an zwei großen und zwei kleinen zu benähenden "Kids" ist die optimale Cance zur Resteverwertung!!! Abgesehen von den Bündchen wurden alle Stoffe aus der Restebox gezogen. 
Und wer genau hinschaut sieht, dass ich mich inzwischen auch im covern übe. Wir verstehen uns noch lang nicht blind, aber es wird!


(Sorry, mehr wie ein kurzer Schnappschuss vorm schlafen gehen war nicht drin....)

Und damit es im Autositz kuscheliger ist gibts ein fuchsiges Kissen on top. Hierfür habe ich das fuchsige Laternenebook ein wenig zweckentfremdet ;)


Fuchsiges Stickmaschinenfutter gibts seit letzter Woche hier, den passenden Stoff dazu ist aktuell bei vielen Stoffhändlern zu bekommen. Liebe Anke, Mister Fuchs ist absolut der Hammer!!!



Pulli: Gonzalo
Hose: Nikolas
LA-Shirt: Xater
alles farbenmix